Vom Hamburger Hauptbahnhof aus geht es durch die von zigtausend Lichtern erleuchtete Fußgängerzone Spitalerstraße. Kleine Weihnachtshütten mit großer Angebotvielfalt, kombiniert mit den glänzenden Auslagen der umliegenden Einzelhändler und den duftenden kulinarischen Verführungen ziehen schon die Weihnachtsmarktbummler in ihren Bann.
Auch am Mönckebrunnen mit dem zentralen Wahrzeichen des 36. Hamburger Weihnachtsmarktes - einer etwa zwanzig Meter hohen, von 16.500 kleinen Kerzen illuminierten Tanne, der Weihnachtskrippe mit kunstvoll geschnitzten, lebensgroßen Figuren und der riesigen Weihnachtspyramide mit köstlichem Glühweinausschank kommt der Besucher nicht ohne längeren Aufenthalt vorbei. Auf der Bühne zu Füßen des Baumes werden Andachten gehalten, singen bekannte Chöre und finden Weihnachtskonzerte statt.
Am Jacobikirchhof auf der anderen Seite der Mönckebergstraße finden Stammgäste und Individualisten ihre weihnachtliche Ansprache in Form einer mechanischen Weihnachtsmann-Band, Eiergrog und anderen vorweihnachtlichen Köstlichkeiten.
Der erneute Seitenwechsel zum Gerhart-Hauptmann-Platz bringt dann für alle Besucher eine echte Weihnachtsüberraschung. Nach über 30 Jahren wurde die altvertraute Budenstadt mit ihren kleinen windschiefen Fachwerkhäusern "abgerissen".
Der Traum von der "weißen Weihnacht" wird wahr. Ein funkelnder Sternenhimmel erleuchtet die schmalen Gassen der glitzernden Erlebniswelt.
Im Mittelpunkt steht das eintrittsfreie Kinder-Bastelhaus aus Lebkuchen. Es steckt voller Überraschungen und gehört zu den schönsten Vorweihnachtsaktivitäten für die jungen Gäste. Apfelmännchen oder Weihnachtsgeschenke basteln, Märchentage erleben oder Filzen, Perlenwickeln, Töpfern und viele andere Aktionen stehen auf dem Programm, das in Zusammenarbeit mit dem Großmarkt Hamburg, dem Hamburger Märchenforum und den Kunsthandwerkern des Hamburger Weihnachtsmarktes entstanden ist.
In den nagelneuen Werkstätten der kleinen Weihnachtsstadt können die Kunsthandwerker auch von Erwachsenen bei ihrer zum Teil recht ausgefallenen Arbeit (Rüstungsschmied, Filzer, Lederer, Glasbläser, Edelsteinschleifer und Holzschnitzer) beobachtet werden. Eine schier unendliche Vielfalt an originellen und traditionellen Geschenkideen sowie ein attraktives Kulturprogramm im Herzstück des Hamburger Weihnachtsmarktes, eingehüllt in den Duft frischgebackener Berliner und Apfeltaschen, von Zimtsternen, Glühwein oder dampfenden Maronen ist ein wahres Fest für die Sinne.
Ein dritter Seitenwechsel über die Mönckebergstraße führt am Ende unserer Hamburger Weihnachtsmarkt-Flaniermeile zum Markt der St. Petrikirche. Hell erleuchtet bieten tannengeschmückte Weihnachtsbuden rund um die Kirche 1001 Geschenkideen. Natürlich fehlen auch hier nicht die obligatorischen weihnachtlichen Wohlfühlzutaten wie Glühwein, Zucker- und Backwaren, Mandeln und Imbissdelikatessen und, und, und.
Das zentrale Gotteshaus gibt dem Weihnachtsmarktbereich St. Petri natürlich einen besonders festlichen Anstrich.
Der Hamburger Weihnachtsmarkt in der Innenstadt ist vom 22.11.2010 bis 30.12.2010 täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. (24. bis 14 h, 25. und 26.12.09 geschlossen!)